18 Juni
Kalender
Do 21.06.2018 18 -21 Uhr AFTER WORK MIT KUNST & COCKTAILS

NEU! Unser Kombi-Angebot: Jeden 3. Donnerstag im Monat können Sie ab 18 Uhr im Museums-Café Kirschkern verschiedene Cocktails – mit und ohne Alkohol – genießen und die aktuelle Ausstellung im Kunsthaus Kaufbeuren besuchen, die nur an diesen Donnerstagen bis 21 Uhr geöffnet ist. Die Reihenfolge bestimmen Sie: Ob Sie erst leckere Cocktails schlürfen und sich dann der Kunst widmen oder umgekehrt. Gerade im Sommer eine stilvolle Gelegenheit, den Tag mit einer besonderen Mischung für die Sinne ausklingen zu lassen!

Ermäßigung von 2 EUR auf den Eintrittspreis der Ausstellung (außer Schüler) in Verbindung mit dem Cocktail-Special.

So 01.07.2018 11 Uhr ÖFFENTLICHE FÜHRUNG

Kosten: 3 EUR zzgl. Eintritt

Anmeldung bis 1 Tag vor dem Termin unter 08341-8644

Do 05.07.2018 19.00 | Einlass ab 18.30 Klassik-Konzert | »REFLECTIONS«

»REFLECTIONS« ist eine musikalische Auseinandersetzung des Trios Sabine Lutzenberger (Mezzosopran), Elisabeth Seitz (Hackbrett) und Johanna Seitz (Harfe) mit dem Spannungsfeld scheinbarer Gegensätze, die jedoch symbiotisch miteinander verknüpft sind: Aus der Vergangenheit schillert die barocke Musik in Pastelltönen herüber. Verspielt und gleichzeitig streng abgezirkelt in Tonalität und Form ist sie Ausdruck einer Lebensfreude, die dem Licht entgegenstrebte. Die Musik der Avantgarde findet dagegen im heutigen künstlerischen Freiraum eine neue Musiksprache, die sich gleichermaßen in Virtuosität und Strenge artikuliert.

Auf dem Programm stehen italienische Barockmusik von Claudio Monteverdi (1567-1643) und Musik der Avantgarde von Luciano Berio (1925-2003) sowie instrumentale ‚Farbklänge‘ und ‚Haikus‘ der zeitgenössischen Komponistinnen Barbara Romen und Linda Wood. Überdies lassen sich die drei Musikerinnen von Peter Krauskopfs Gemälden in der Ausstellung »DRIFT« zu Improvisationen inspirieren, die Musik und Bild in der Gegenwart des Augenblicks reflektieren.

Eintritt 18 Euro, ermäßigt 10 Euro (Schüler und Studenten) | Reservierungen unter 083 41 – 86 44 | mail@kunsthaus-kaufbeuren.de und an der Abendkasse im Kunsthaus

Do 19.07.2018 18 - 21 Uhr AFTER WORK MIT KUNST & COCKTAILS

NEU! Unser Kombi-Angebot: Jeden 3. Donnerstag im Monat können Sie ab 18 Uhr im Museums-Café Kirschkern verschiedene Cocktails – mit und ohne Alkohol – genießen und die aktuelle Ausstellung im Kunsthaus Kaufbeuren besuchen, die nur an diesen Donnerstagen bis 21 Uhr geöffnet ist. Die Reihenfolge bestimmen Sie: Ob Sie erst leckere Cocktails schlürfen und sich dann der Kunst widmen oder umgekehrt. Gerade im Sommer eine stilvolle Gelegenheit, den Tag mit einer besonderen Mischung für die Sinne ausklingen zu lassen!

Ermäßigung von 2 EUR auf den Eintrittspreis der Ausstellung (außer Schüler) in Verbindung mit dem Cocktail-Special.

So 22.07.2018 11 Uhr ÖFFENTLICHE FÜHRUNG

Kosten: 3 EUR zzgl. Eintritt

Anmeldung bis 1 Tag vor dem Termin unter 08341-8644

Fr 03.08.2018 und SA 04.08.2018 | 14.00 - 00.00 an beiden Tagen (Öffnung der Ausstellung FR + SA bis 22.00) ART & VIELFALT SUNSET FESTIVAL

FR 03.08. und SA 04.08. | 14.00 – 00.00 an beiden Tagen (Öffnung der Ausstellung im Kunsthaus: FR + SA bis 22.00)

Ticket-Infos und Vorverkauf: www.woodandwire-event.de oder unter www.eventim.de

2018 ist das Kunsthaus Kooperationspartner des Art & Vielfalt Sunset Festivals und spendiert allen Ticketinhabern an beiden Tagen freien Eintritt für die aktuelle Ausstellung »Peter Krauskopf – DRIFT«.
Nach dem großen Erfolg des Open Air-Festivals im Sommer 2017 zeigt sich wieder eine bunte Palette von Events direkt auf dem Spitaltorplatz vor dem Kunsthaus. Zwanzig lokale und internationale Bands spielen auf und DJs mischen was das Zeug hält: Hip Hop, Rock, New Austro-Pop, Folk und Elektro – da werden die Ohren Augen machen! Auch faszinierende Lichtinstallationen, Walking Acts, ein Design-Markt, eine Streetfood Corner und ein Kinderprogramm erwartet die Festivalgäste. Das wahre Sommererlebnis für alle Altersgruppen!

So 19.08.2018 11 Uhr ÖFFENTLICHE FÜHRUNG

Kosten: 3 EUR zzgl. Eintritt

Anmeldung bis 1 Tag vor dem Termin unter 08341-8644

Karl Kunz (1905-1971) kann mit Recht als Ausnahmeerscheinung unter den Künstlern gelten, die nach dem Zweiten Weltkrieg und in den darauffolgenden Jahrzehnten entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der bildenden Kunst in Deutschland hatten. Dennoch ist Kunz zeitlebens ein Einzelgänger geblieben und verfolgte als ausgeprägter künstlerischer Individualist stets einen Sonderweg.

Wie viele andere seiner Künstlerzeitgenossen, die sich den grundlegenden Neuerungen der Avantgarden zu Beginn des 20. Jahrhunderts verbunden fühlten, galt auch Karl Kunz während des Dritten Reichs als „entarteter“ Künstler und war mit Malverbot belegt. Doch anders als für die meisten seiner Künstlerkollegen waren nach den erschütternden Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges und dem Ende der nationalsozialistischen Kunstdoktrin Figuration und Abstraktion für Karl Kunz nicht zu unüberwindbaren und sich ausschließenden Gegensätzen geworden: Als existentialistischer Sucher galt sein Interesse der Erforschung des Unbewussten, der Freilegung des gesamten kreativen Potenzials, dem Kunz als Maler und Zeichner auf ebenso eigenwillige wie spielerisch-experimentelle Weise nachspürte. So entstand in über drei Jahrzehnten intensiver künstlerischer Produktion ein umfangreiches Oeuvre an Gemälden und Zeichnungen, das sich durch besondere Originalität und großen Fantasiereichtum auszeichnet.

Mit der Ausstellung möchte das Kunsthaus Kaufbeuren dazu beitragen, diesem künstlerischen Individualisten, der zu Lebzeiten nicht die verdiente Anerkennung erhielt und nach seinem Tode zu Unrecht weitgehend in Vergessenheit geriet, zu dem ihm gebührenden Platz in der Kunstgeschichte der deutschen Nachkriegskunst zu verhelfen. – Das Kunsthaus präsentiert daher in einer umfangreichen Werkschau Gemälde und Zeichnungen dieses ‚Einzelgängers der Moderne‘. Die Auswahl der Gemälde reflektiert alle Schaffensphasen des Künstlers seit den späten 1930er Jahren, wobei der Schwerpunkt der Ausstellung auf Kunz‘ Werken aus den 1950er und 1960er Jahren liegt. Neben über 30 meist großformatigen Gemälden werden auch Teile aus Kunz‘ Zeichnungsserie zu Dantes Inferno gezeigt, die zwischen 1951 und 1956 entstand.

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation, herausgegeben von Wolfgang Kunz, Sohn des Künstlers, mit einer Einführung von Jan T. Wilms, Kurator der Ausstellung.

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