19 Juni
Kalender
Do 27.06.2019 18 Uhr Donnerstagsführung durch die Ausstellung »Heimat neu beTRACHTEN«

Es führt Sie die Trachtenschneidermeisterin Janina Lindner.

Kosten: 3 Euro zzgl. Eintritt

Anmeldung bis 1 Tag vor dem Termin unter mail@kunsthaus-kaufbeuren.de oder 0 83 41 – 86 44

Do 04.07.2019 18 Uhr Kunst & Kulinarisches

Führung mit Janina Lindner, Trachtenschneidermeisterin. Ab ca. 19 Uhr Überraschungsmenü im Café Kirschkern

Kosten: 25 Euro | Anmeldung bis 3 Tage vor dem Termin unter mail@kunsthaus-kaufbeuren.de oder 0 83 41 – 86 44

Die Teilnahme an der Führung ist auch ohne Abendessen möglich | Kosten: 3 Euro zzgl. Eintritt | Anmeldung bis 1 Tag vor dem Termin

Sa 06.07.2019 11.00 - 13.00 Bommeln und Blümchen (ab 6 Jahren)

Nach einem gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung »Heimat neu beTRACHTEN« habt ihr Ideen gesammelt, wie ihr mit selbstgebastelten Bommeln und Blümchen T-Shirts, Jeans und Schuhe aufhübschen könnt. Bitte Häkelnadel (Stärke Nr. 5) und passende Wollreste mitbringen.

Kosten: 5 Euro

Anmeldungen bis 4. Juli: mail@kunsthaus-kaufbeuren.de oder 08341 8644

In Kooperation mit der VHS Kaufbeuren e.V.

Sa 06.07.2019 14.00 - 16.00 Workshop »Junge Rüschen« (ab 12 Jahren) mit Janina Lindner

Angeregt von den Fotografien und Modellen aus der Ausstellung können die jungen Teilnehmer, angeleitet von Janina Lindner, im anschließenden Kreativ-Workshop einfache Rüschentechniken an Bändern und Borten ausprobieren. Durch Ziehen und Falten entstehen erstaunliche Effekte. Vorkenntnisse im Umgang mit Nadel und Faden sind wünschenswert.

Kosten: 20 Euro (inkl. Material)

Anmeldungen bis zum 4. Juli 2019: mail@kunsthaus-kaufbeuren.de oder 08341 8644

So 07.07.2019 14 Uhr Sonntagsführung durch die Ausstellung »Heimat neu beTRACHTEN«

Es führt Sie die Trachtenschneidermeisterin Janina Lindner.

Kosten: 3 Euro zzgl. Eintritt

Anmeldung bis 1 Tag vor dem Termin unter mail@kunsthaus-kaufbeuren.de oder 0 83 41 – 86 44

So 28.07.2019 14 Uhr Sonntagsführung durch die Ausstellung »Heimat neu beTRACHTEN«

Es führt Sie die Trachtenschneidermeisterin Janina Lindner.

Kosten: 3 Euro zzgl. Eintritt

Anmeldung bis 1 Tag vor dem Termin unter mail@kunsthaus-kaufbeuren.de oder 0 83 41 – 86 44

Do 01.08.2019 18 Uhr Donnerstagsführung durch die Ausstellung »Heimat neu beTRACHTEN«

Es führt Sie die Trachtenschneidermeisterin Janina Lindner.

Kosten: 3 Euro zzgl. Eintritt

Anmeldung bis 1 Tag vor dem Termin unter mail@kunsthaus-kaufbeuren.de oder 0 83 41 – 86 44

So 11.08.2019 14 Uhr Sonntagsführung durch die Ausstellung »Heimat neu beTRACHTEN«

Es führt Sie die Trachtenschneidermeisterin Janina Lindner.

Kosten: 3 Euro zzgl. Eintritt

Anmeldung bis 1 Tag vor dem Termin unter mail@kunsthaus-kaufbeuren.de oder 0 83 41 – 86 44

Die eingehende Auseinandersetzung mit klassischen Bildgattungen lässt sich Gabriella Gerosas Werk deutlich ablesen. In Anlehnung an die Malerei der alten Meister exerziert sie tradierte Bildgattungen durch: das Stillleben, das Genrebild, das Familien- oder Gruppenbildnis, oder auch das Porträt. Dabei zelebriert die Künstlerin in ihren Werken eine Opulenz und Kulinarik, die geradezu antagonistisch zum eigentlichen Medium, dem Film, erscheint.

Besonders deutlich wird der Bezug zur Malerei bei der Interpretation des Bildtypus‘ Stillleben, also jener klassischen Bildgattung, die ab dem 17. Jahrhundert verbreitet Anklang fand. Bilddarstellungen von Blumen, Früchten, Tieren sowie Objekten des häuslichen Gebrauchs oder der Repräsentation als Indikatoren der Standeszugehörigkeit waren zur Zeit ihrer Entstehung häufig Träger verschlüsselter Botschaften und angefüllt mit einer heute kaum noch bekannten Symbolik. Traditionelle und symbolhafte Bildmotive finden sich auch in Gerosas Videoarbeiten, Vergänglichkeit und Zeitmetaphern sind ebenso wie im klassischen Bildgenre auch bei ihr ein zentrales Thema.

Wesentlichen Einfluss auf Gerosas Schaffen hat zudem die Malerei des Impressionismus, von der insbesondere ihre aktuelle Arbeit am Videozyklus »Impressionistische Landvermessungen« geprägt ist. Die Studien der Impressionisten, wie das wechselnde Tageslicht die Farben der Oberflächen und die Wahrnehmung der Objekte verändert, führt die Künstlerin in diesem Werkzyklus fort, entwickelt sie weiter und übersetzt die impressionistischen Ansätze aus der Malerei mit den Möglichkeiten moderner Technologien in zeitgenössische Meisterwerke. Ähnlich wie die Impressionisten fängt Gerosa Augenblicke ein, komponiert durch Licht und Schatten und greift damit auf die Vorbilder der Pleinair-Malerei zurück.

War ihre Aufmerksamkeit in früheren Arbeiten auf die optische Präzision gerichtet, so bedient sich die Künstlerin nun der Möglichkeiten des unscharfen Bildes. Somit kommt ein Moment der Abstraktion hinzu, in dem mit der Sinneswahrnehmung des Betrachters gespielt wird. Hier verstärkt Gabriella Gerosa nochmals die Verbindung zum Impressionismus, bei dem in einer die Konturen auflösenden Technik gemalt wurde: Alltägliches verwandelt sich in einen abstrakten Ort mit impressionistischer Gesetzmäßigkeit; gleich einem „digitalen Aquarell“ gehen die Farben ineinander über. Damit gelingt der Künstlerin eine eindrucksvolle Verschmelzung von Malerei, Fotografie und Film, die die Sehgewohnheiten des Betrachters immer wieder auf’s Neue herausfordert.

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