Als die höchste geografische Erhebung steht der Berg majestätisch in unserer Landschaft. Er symbolisiert Kraft, Heroismus und Urwüchsigkeit. Manchen gilt er als Wohnstätte der Götter, als Ort, an dem Himmel und Erde, Mensch und Gott in Kontakt treten können – der Berg als heiliger Ort. Legenden ranken sich um ihn – wie die Alpenüberquerung von Hannibal oder die Achttausender Bezwingungen von Reinhold Messner. Seit Dante und Petrarca wird die Bergwelt in der Literatur thematisiert, in der Kunst seit Giotto und Simone Martini.

Fünfzehn zeitgenössische Künstler visualisieren in der Ausstellung an Hand von Gemälden, Fotografien, Installation und Video ihre unterschiedlichen Empfindungen zur alpinen Landschaft. Dabei werden die Berge nicht nur als reine Landschaft gesehen, sondern auch als Freizeitpark vieler Touristen, ja als „Spielplatz Berge“.

Künstler: Peter Angermann, Axel Brandt, Andreas Gursky, Tobias Hantmann, Ernst Heckelmann, Nan Hoover, Stephan Huber, Axel Hütte, Sven Kroner, Walter Niedermayr, Michael Schnabel, Gerard van der Sterren, Michael Wesely, Uli Wiesmeier, Bernd Zimmer