05 Dez
Kalender
So 03.01.2021 11.00 Sonntagsführung

Der Kunsthistoriker Johannes Peter führt durch die Ausstellung.

Kosten: 3 Euro zzgl. Eintritt | Anmeldungen bis 02.01. unter 08341 8644 oder unter mail@kunsthaus-kaufbeuren.de

Do 07.01.2021 18.00 Kuratorenführung "Kunst & Kulinarisches"

Um 18.00 Führung durch die Ausstellung, ab ca. 19.00 Abendessen im Museums-Café Kirschkern.

Kosten: 25 Euro | Anmeldungen bis 05.01. unter 08341 8644 oder mail@kunsthaus-kaufbeuren.de

Die Teilnahme ist auch ohne Abendessen möglich. Kosten 3 Euro zzgl. Eintritt | Anmeldungen bis 06.01.

Ansel Adams, Berenice Abbott, William Clift, Alfred Eisenstaedt, Andreas Feininger, Edward Steichen, Alfred Stieglitz, George E. Todd, Carleton E. Watkins, Edward Weston

Zehn große Meister der Schwarzweißphotographie preisen in siebzig Werken die einzigartige Schönheit der Natur Amerikas, aber auch die Atmosphäre der pulsierenden Metropole New York sowie den architektonischen Charme amerikanischer Farmhäuser.

Beseelt von der Unberührtheit und Schönheit der urwüchsigen Landschaft des amerikanischen Westens schufen Ansel Adams, Edward Weston und Carleton E. Watkins Photographien, die schon damals wie auch heute zu den Ikonen der Landschaftsphotographie zählen. William Clifts atemberaubende Aufnahmen archaischer Urlandschaften wirken wie Stillleben, in denen sich Raum und Zeit ins Unendliche verlieren. Angeregt von der Dunkelkammertechnik Ansel Adams schuf George E. Todd in den 1980/90er Jahren Landschaftsaufnahmen vom Westen Amerikas, in denen Komposition und Grauabstufungen zur höchsten Vollendung kommen. Fasziniert von der Architektur New Yorks, verstanden es Edward Steichen, Alfred Stieglitz, Berenice Abbott, Andreas Feininger und Alfred Eisenstaedt den urbanen Bildinhalt mit interessanten formalen Kriterien in einzigartiger Weise in ihren Werken zu verknüpfen.

Im Zeitalter der digitalen Fotografie blicken wir auf das Werk dieser Photographen, die mit der schon fast vom Aussterben bedrohten analogen Technik Meisterwerke geschaffen haben, die uns an die Anfänge und Durchsetzungskraft des Mediums als eigene Kunstform zurückerinnern.