04 März
Kalender
Sa 09.03.2024 18.00 Ausstellungsrundgang mir Sven Drühl und René Wirths

Gemeinsam mit dem Kurator der Ausstellung, Jan T. Wilms, führen die beiden Künstler durch die Ausstellung und gewähren dabei persönliche Einblicke in ihre kreativen und gedanklichen Prozesse – eine seltene Gelegenheit, direkt mit den Künstlern in einen Dialog zu treten und Fragen zu stellen.

Kosten: 3 Euro zzgl. Eintritt | Anmeldungen bis einen Tag vorher unter 08341 8644 oder unter mail@kunsthaus-kaufbeuren.de

 

Sa 16.03.2024 14.30 - 16.30 Kinderworkshop 'Fantastische Landschaft' ab 8 Jahren

In einem Rundgang durch die Ausstellung „UNREAL | Jenseits der Realität“ betrachten wir seltsame Landschaften. Wie schaut deine Traumlandschaft aus? Wohin möchtest du reisen? Zum grünen Wasserfall oder ins Regenbogengebirge? Im Atelier kannst du deine eigene Traumlandschaft farbig auf Papier oder Leinwand bringen. Treffpunkt Kunsthaus Kaufbeuren, Abholung bei querKUNST im Pulverturmgässchen. Anmeldung und weitere Informationen unter www.querkunst-kaufbeuren.de.

 

 

Do 21.03.2024 18.00 Donnerstagsführung

Der Kunsthistoriker Johannes Peter führt durch die Ausstellung.
Kosten: 3 Euro zzgl. Eintritt | Anmeldungen bis einen Tag vorher unter 08341 8644 oder unter
mail@kunsthaus-kaufbeuren.de

So 24.03.2024 11.00 Sonntagsführung

Der Kunsthistoriker Johannes Peter führt durch die Ausstellung.
Kosten: 3 Euro zzgl. Eintritt | Anmeldungen bis einen Tag vorher unter 08341 8644 oder unter
mail@kunsthaus-kaufbeuren.de

Sa 06.04.2024 19:30 Theater im Kunsthaus: UNREAL - Eine Auseinandersetzung in Szenen

Das Theater Kaufbeuren präsentiert begleitend zur Ausstellung UNREAL eine szenische Auseinandersetzung mit den Werken der Künstler Sven Drühl und René Wirths.

Eintritt 15 Euro I ermäßigt 10 Euro (Schüler/Studenten)

 

Do 11.04.2024 18.00 Donnerstagsführung

Der Kunsthistoriker Johannes Peter führt durch die Ausstellung.
Kosten: 3 Euro zzgl. Eintritt | Anmeldungen bis einen Tag vorher unter 08341 8644 oder unter
mail@kunsthaus-kaufbeuren.de

Fr 12.04.2024 19.30 Theater im Kunsthaus: UNREAL - Eine Auseinandersetzung in Szenen

Das Theater Kaufbeuren präsentiert begleitend zur Ausstellung UNREAL eine szenische Auseinandersetzung mit den Werken der Künstler Sven Drühl und René Wirths.

Eintritt 15 Euro I ermäßigt 10 Euro (Schüler/Studenten)

 

Sa 13.04.2024 19.30 Theater im Kunsthaus: UNREAL - Eine Auseinandersetzung in Szenen

Das Theater Kaufbeuren präsentiert begleitend zur Ausstellung UNREAL eine szenische Auseinandersetzung mit den Werken der Künstler Sven Drühl und René Wirths.

Eintritt 15 Euro I ermäßigt 10 Euro (Schüler/Studenten)

So 14.04.2024 11.00 Sonntagsführung

Der Kunsthistoriker Johannes Peter führt durch die Ausstellung.
Kosten: 3 Euro zzgl. Eintritt | Anmeldungen bis einen Tag vorher unter 08341 8644 oder unter
mail@kunsthaus-kaufbeuren.de

Sa 11.05.2024 17.00 Ausstellungseröffnung
Sa 08.06.2024 19.00 Autorenlesung

Andreas Maier liest aus seinem Buch „Die Heimat“.

Eintritt 12 Euro I ermäßigt 10 Euro (Schüler/Studenten)

Sa 22.06.2024 14.30 - 16.30 Kinderworkshop HEIMAT - 2D ODER 3D?

Gemeinsam entdecken wir in der Ausstellung BLICK FANG wie sich Künstler mit dem Thema HEIMAT beschäftigen. Was verbindest du mit Heimat? Im anschließenden Workshop kannst du ein Bild oder Objekt dazu gestalten.

Treffpunkt Kunsthaus Kaufbeuren, Abholung bei querKUNST im Pulverturmgässchen.

ab 8 Jahren I Anmeldung und weitere Informationen unter www.querkunst-kaufbeuren.de

 

 

»Der Maler des Gefühls schaut in sich und um sich.« (Pierre Bonnard)

Rudi Tröger gehört seit Jahrzehnten zu den stillen Einzelgängern unter den Malern seiner Generation. – Mit über 100 Werken aus sechs Jahrzehnten würdigt das Kunsthaus Kaufbeuren in einer retrospektiv angelegten Ausstellung den bayerischen Maler, dessen Schaffen bislang noch nie so umfassend beleuchtet wurde.
Rudi Tröger, der mit seiner Malerei nie die Öffentlichkeit suchte, arbeitete stets mehr in der Stille. Abseits gängiger »Trends« und Avantgarden entwickelte er einen Malstil, der bisweilen »unzeitgemäß« anmuten mag, aber umso mehr zeitlos wirkt und nur für sich steht. Sein Œuvre ist weder mit dem Namen einer Gruppe noch mit einer bestimmten Richtung verbunden – es bleibt vielmehr singulär.

Trögers Bilder entstehen langsam und oft über längere Zeiträume. Behutsam verleiht er ihnen Schicht für Schicht ihre anziehende Tiefe und bezwingende Intensität. – »Der Entstehungsprozess ist mir grundsätzlich wichtiger als das Resultat. Ein Bild ist praktisch nie Ende, sondern Wirkung, sollte immer Lust wecken, neu zu öffnen. (…) Es ist dauernd alles in Bewegung; entstehen im Kern nach außen, von außen nach innen, öffnen und verdichten; zerstören, öffnen, verdichten, öffnen …«

Ein Blumenstrauß, ein Stillleben, der weite Blick auf einen See oder auf die Landschaft der bayerischen Voralpen, und nicht zuletzt: sein Garten – dieses feste Motivrepertoire bietet Tröger immer wieder neue Ansätze, Aufbrüche zu neuen Bildern, in denen er seine Malerei zum Blühen bringt. Was Tröger interessiert, ist nicht die Gegenständlichkeit eines Motivs, sondern dessen Wahrnehmung und Wirkung auf den Betrachter. Es ist der Malvorgang, der in der Abstraktion die Bildwirklichkeit entstehen lässt, der die Motive in nichts als Farbflächen, Farbräume, Farbrhythmen verwandelt: Farbflächen in pulsierend-warmen Tönen oder leuchtend-hell kontrastiert; Farbräume, in denen zuweilen ungewöhnliche Proportionsverhältnisse zwischen Figur und Raum als bewusste Stilmittel eingesetzt sind; Farbrhythmen, in nervösem Duktus vibrierend – Trögers Bilder sind immer auch innere Bilder, imaginierte Welten, in denen Beobachtung und Erinnerung, innere und äußere Wahrnehmung ineinanderfließen.

Viele der Werke Trögers scheinen wie von einer sanften Melancholie durchweht, doch Schwermut klingt selten in ihnen an. Vielmehr ist es das Glück des Augenblicks, die Kostbarkeit der ihm innewohnenden Vergänglichkeit, die Trögers Malerei beseelt. Nicht artifiziell verrätselt, sondern empfindsam durchwirkt erscheinen diese Bilder. Bisweilen scheint der Nachhall eines bestimmten Seherlebnisses des Malers erkennbar, eine Stimmung, eine Atmosphäre, ein Licht, ein Duft. Und doch ist es nichts anderes als die Malerei selbst, von der ein Betrachter ins Bild gezogen wird.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Faltblatt_Rudi Tröger – Ausblicke und Innenschau

Unter der Schirmherrschaft S.K.H. Herzog Franz von Bayern.

Rudi Tröger | Biografisches

Rudi Tröger wird im Oktober 1929 in Marktleuthen in Oberfranken geboren. Nach ersten malerischen Studien zwischen 1946 und 1949 bei Wilhelm Beindorf besucht er die Akademie der Bildenden Künste in München und studiert dort bis 1957 bei Hans Gött und Erich Glette. Zehn Jahre später erhält er selbst den Ruf als Professor und unterrichtet von 1967 bis 1992 an der Münchner Akademie. Mit seiner gegenständlichen, impressionistisch gefärbten und gleichermaßen expressiven Malerei prägt er Generationen von Studentinnen und Studenten.
1977 wird Tröger zum ordentlichen Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste gewählt. Im Kunstraum München zeigt er im selben Jahr in einer ersten Einzelausstellung Gemälde und Zeichnungen. Dort entdeckt der Münchner Galerist Fred Jahn den scheuen Künstler. Es entsteht eine kongeniale Verbindung, die bis heute besteht. 1993 erhält Tröger den Kunstpreis der Landeshauptstadt München sowie den Friedrich-Baur-Preis für Bildende Kunst. Zahlreiche weitere Auszeichnungen und Ausstellungen im In- und Ausland folgen. – Rudi Tröger wohnt seit Mitte der 1970er Jahre in Markt Indersdorf bei Dachau.

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