Porträt der Straße
Fotografien aus drei Jahrhunderten

Ausstellung
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Vernissage: 9. November 2006
Ausstellung im kunsthaus kaufbeuren vom 10. November 2006 bis 4. Februar 2007

Künstler: Berenice Abbott , Paul Almasy, Asano, Eugène Atget, Jane Evelyn Altwood , Peter Bialobrzeski, Henri Cartier Bresson, Anja Conrad , Philip-Lorca diCorcia , Mitch Epstein, Elliott Erwitt, Walker Evans, Andreas Feininger, Robert Frank, Lee Friedlander, Stephen Gill, Hasse Hanson, Christian Hasucha, Robert Häusser , Joe J. Heydecker, Paul Himmel, Dieter Hindrichs, Thomas Höpker , Thurston Hopkins, Gudrun Kemsa, André Kertész , Philipp Kester, Barbara Klemm, Dorothea Lange, Helmut Lederer, Russell Lee, Helen Levitt, Herbert List, Roger Mayne, Joel Meyerowitz, Lisette Model, Ulrike Myrzik/Manfred Jarisch, Marco Paoluzzo, Martin Parr, Albert Renger-Patzsch, Fred Plaut, Pentti Sammallahati, Horst Schäfer, Stephen Shore, Elsa Thiemann, George E. Todd, Bruce West, Garry Winogrand

In der Ausstellung sind mehr als 100 Straßenfotografien von über 40 internationalen Künstlerinnen und Künstler zu sehen. Die Straße als Ort der direkten Stimulation wird unter den Augen der Fotografen zur Bühne des Lebens. In unterschiedlicher Weise wird sich dem oftmals unerwartetem Gegenüber genähert: mit direktem, fast aufdringlichen oder distanzierten Blick, mit Draufsicht, mit Verkantung oder aus der Perspektive eines Hundes. Mit Ironie, Humor oder in sachlich dokumentarischer Weise wird der Fokus auf das pulsierende Leben der Metropolen, auf ruhige verschlafene Landstraßen gerichtet, wobei die Veränderung des Lebensraums Straße über die Jahrhunderte sichtbar wird.

Henri Cartier-Bressons fotografisches Credo vom ?entscheidende Augenblick" wurde zur theoretischen Grundlage für den Fotojournalismus: er liebt die unauffälligen Momente ebenso wie grotesk zugespitzte Situationen, die er mit französischem Scharm und Ironie festhielt. Er ist Mitbegründer der berühmten Fotoagentur ?Magnum".

Elliott Erwitts langjährige Beobachtung streunender Hunde sowie die teilweise komische Beziehung von Mensch und Hund prägten seine humorvollen Fotoreportagen.

Sein Interesse am Gewöhnlichen in der amerikanischen Kultur und sein soziales Engagement für unterprivilegierte Bevölkerungsschichten prägen die Fotografien von Walker Evans. Er bekennt sich zum Realismus und gilt somit als Wegbereiter der ?straight photography" in den 30er und 40er Jahren.

Andreas Feininger arbeitete als Bildberichterstatter für die berühmte ?Black Star Photo Agency" in New York. Seine Fotografien stehen in der Tradition der Neuen Sachlichkeit. Seine hervorragende Bedeutung   für die Fotografie liegt auf dem Gebiet von Fototheorie und   Fotolehre.

Robert Frank stellt in seinen Fotografien schonungslos das amerikanische Leben dar.

Die Schwarzweiß Aufnahmen von Lee Friedländer geben vertikale und horizontale Strukturen ein Raster vor, das durch gleichzeitige Reflexe und Spiegelungen die innere Bildordnung aufwirft und verwirrt.

André Kertész gilt als einer der meist publizierten Fotografen seiner Zeit. Sein eigenwilliger Stil zeigt Einflüsse des Surrealismus.

Dorothea Lange schuf mit ihrem Werk einen der bewegendsten Beiträge zur engagierten, sozialdokumentarischen Fotografie des 20. Jahrhunderts.

Joel Meyerowitz legte als Vertreter der ?street photography" sein Augenmerk auf das städtische Treiben Amerikas in einer lichtintensiven Atmosphäre.

Lisette Model arbeitete das Skurrile und Exzentrische einer Szene heraus, sodass humorvolle Bilder, mit einem Hang zum Karikieren, entstanden.

Martin Parr gilt als führender Vertreter einer neuen satirischen und kritischen Gesellschaftsdokumentation.

Die Maxime von Albert Renger-Patsch lautete: ?man sollte in der Fotografie vom Wesen des Gegenstandes ausgehen." Er war Mitbegründer und führender Vertreter der Neuen Sachlichkeit in Deutschland.

Stephan Shores Themen sind die unspäktakuläre Vorstadtarchitektur, wenige Menschen und das Niemandsland.

Garry Winogrand fotografierte ?um zu sehen wie die Welt fotografiert aussieht" und gilt als bedeutender Vertreter der ?street photography".

 

Leihgeber: Museum Folkwang Essen, Rheinisches Landesmuseum Bonn, Eric Franck Fine Art London, Fotomuseum des Münchner Stadtmusems, internationale Galerien und private Leihgeber

Kurzinformation
Laufzeit

10. November 2006 bis 4. Februar 2007

Öffnungszeiten

Di - Fr 10 - 17 Uhr, Do 10 - 20 Uhr
Sa / So / Feiertag 11 - 17 Uhr, Mo geschlossen


Eintritt

Erwachsene 4,00 Euro, ermäßigt 3,00 Euro, Schüler 1,50 Euro

 

Unterstützt von

der Sparkasse Kaufbeuren, Freunde und Förderer des kunsthauses, schulz, Büro & IT System Haus, HP-Drucker München, Kinoton Kaufbeuren

Kontakt Ulrich Heiß, Leiter des kunsthauses kaufbeuren
Susanne Flesche, Projektleitung, Tel. 08341 / 8644
Pressefotos Annette Görlach mail@kunsthaus-kaufbeuren.de

 

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kunsthaus kaufbeuren, T. 08341 / 8644 F 08341 / 8655
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Ausstellung: Porträt der Straße
Fotografien aus drei Jahrhunderten
vom 10.11.2006 bis 04.02.2007
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