24 Sept
Kalender
So 01.10.2017 11.00 Sonntagsführung

Kosten: 3 Euro zzgl. Eintritt

Anmeldung bis 1 Tag vorher unter 083 41 – 86 44 oder unter mail@kunsthaus-kaufbeuren.de

Do 12.10.2017 18.00 Abendführung durch die Ausstellung

Kosten: 3 Euro zzgl. Eintritt

Anmeldung bis 1 Tag vorher unter 083 41 – 86 44 oder unter mail@kunsthaus-kaufbeuren.de

So 15.10.2017 14.00 - 17.00 Workshop für Erwachsene: Aktzeichnen mit Io Zeiler-Klimm

Inspiriert durch die Werke von Karl Kunz können die Teilnehmer, angeleitet von der Malerin Io Zeiler-Klimm, Posen eines Modells zeichnen. Die Künstlerin vermittelt den Teilnehmern Grundlagen des Aktzeichnens, etwa Proportion, Gewichtsverteilung und Verkürzung. Die Teilnehmer lernen, ihren Zeichnungen einen individuellen Ausdruck zu verleihen und sie lebendig zu gestalten. – Am zweiten Termin arbeiten die Teilnehmer mit Farbe an einer längeren Pose und zeichnen das Modell aus verschiedenen Blickwinkeln. Ein Skizzenblock mindestens im DIN A3 Format sollte mitgebracht werden, Zeichenstifte und Farben stehen zur Verfügung.

SO | 15.10. und SO 12.11. | jeweils 14.00 – 17.00 | Kosten pro Termin: 40 Euro inklusive Modell und Führung durch die Ausstellung

Anmeldung unter info@querkunst-kaufbeuren.de oder 083 43 – 923178

Mi 18.10.2017 Einlass ab 19.00 THEATER IM KUNSTHAUS: NIPPLE JESUS | Komödiensolo von Nick Hornby

LANDESTHEATER SCHWABEN ZU GAST IM KUNSTHAUS KAUFBEUREN

Dave war Türsteher in einem Nachtclub. Doch jetzt möchte er sich einen zivileren Job besorgen. Er heuert als Wächter im Museum für Moderne Kunst an. Doch gleich sein erster Auftrag ist besonders heikel: Ein Kunstwerk, die Collage »NippleJesus«, ruft in der Stadt eine aufgeregte Debatte hervor: Das Konterfei des gekreuzigten Heilands ist aus lauter ausgeschnittenen Bildfetzen von Brustwarzen zusammengesetzt. Ist das Blasphemie? Pornographie? Sexismus? – Auch Dave ist schockiert und erledigt seinen Auftrag mit größtem Widerwillen. Doch je länger er das Kunstwerk bewacht, desto mehr ist Dave der Meinung: »NippleJesus« ist genial. Er läuft zum großen Verteidigungsschlag gegen die Angreifer und Kritiker auf….

»Nipple Jesus« nähert sich aus der Perspektive der charmanten, unbedarften Hauptfigur den großen Fragen der Kunst: Was darf Kunst? Gibt es Grenzen der Ästhetik?

Das Solo des Landestheaters Schwaben ist bewusst für die Aufführung im Ausstellungsbetrieb konzipiert und inszeniert. – Es lohnt sich für die Zuschauer im Vorfeld der Veranstaltung einen Blick in die Ausstellung »Karl Kunz – Einzelgänger der Moderne« zu werfen und sich genau mit dieser Frage zu beschäftigen: Was ist Kunst, was darf Kunst? – Dave würde sagen, etwas, das Liebe und Leidenschaft entfacht.

MI 18.10.2017 | Beginn 20.00 | Einlass ab 19.00 | Eintritt 18 Euro

Kunsthaus Kaufbeuren | in der Ausstellung »Karl Kunz – Einzelgänger der Moderne«

Zur Einstimmung auf das Theaterstück wird den Gästen des Abends bis zum Beginn der Veranstaltung der Besuch der Ausstellung nahegelegt.

Karten gibt es im Vorverkauf in der Geschäftsstelle des Kulturrings im Stadtmuseum Kaufbeuren

oder im Internet unter www.kulturring-kaufbeuren.de | Restkarten an der Abendkasse im Kunsthaus

Eine Veranstaltung des Kulturrings Kaufbeuren e.V. in Kooperation mit dem Kunsthaus Kaufbeuren

Sa 21.10.2017 11.00 - 13.00 Workshop für Kinder ab 8 Jahren: Theater im Schuhkarton

Inspiriert durch die Bilder der Ausstellung gestalten die Kinder ihr eigenes Bühnenbild in einem Schuhkarton. Inmitten fantasievoller Requisiten werden Figuren aus Papier, Draht, Stoff und Holz zu lebendigen Darstellern eines selbstgewählten Märchens.

Kosten: 15 Euro

Anmeldung unter info@querkunst-kaufbeuren.de oder 083 43 – 923178

So 22.10.2017 11.00 Sonntagsführung

Kosten: 3 Euro zzgl. Eintritt

Anmeldung bis 1 Tag vorher unter 083 41 – 86 44 oder unter mail@kunsthaus-kaufbeuren.de

Do 26.10.2017 18.00 Abendführung durch die Ausstellung

Kosten: 3 Euro zzgl. Eintritt

Anmeldung bis 1 Tag vorher unter 083 41 – 86 44 oder unter mail@kunsthaus-kaufbeuren.de

So 05.11.2017 11.00 Sonntagsführung

Kosten: 3 Euro zzgl. Eintritt

Anmeldung bis 1 Tag vorher unter 083 41 – 86 44 oder unter mail@kunsthaus-kaufbeuren.de

So 12.11.2017 14.00 - 17.00 Workshop für Erwachsene: Aktzeichnen mit Io Zeiler-Klimm

Inspiriert durch die Werke von Karl Kunz können die Teilnehmer, angeleitet von der Malerin Io Zeiler-Klimm, Posen eines Modells zeichnen. Die Künstlerin vermittelt den Teilnehmern Grundlagen des Aktzeichnens, etwa Proportion, Gewichtsverteilung und Verkürzung. Die Teilnehmer lernen, ihren Zeichnungen einen individuellen Ausdruck zu verleihen und sie lebendig zu gestalten. – Am zweiten Termin arbeiten die Teilnehmer mit Farbe an einer längeren Pose und zeichnen das Modell aus verschiedenen Blickwinkeln. Ein Skizzenblock mindestens im DIN A3 Format sollte mitgebracht werden, Zeichenstifte und Farben stehen zur Verfügung.

SO | 15.10. und SO 12.11. | jeweils 14.00 – 17.00 | Kosten pro Termin: 40 Euro inklusive Modell und Führung durch die Ausstellung

Anmeldung unter info@querkunst-kaufbeuren.de oder 083 43 – 923178

Do 16.11.2017 18.00 Abendführung durch die Ausstellung

Kosten: 3 Euro zzgl. Eintritt

Anmeldung bis 1 Tag vorher unter 083 41 – 86 44 oder unter mail@kunsthaus-kaufbeuren.de

Sa 18.11.2017 11.00 - 13.00 Workshop für Kinder ab 6 Jahren: Tasse, Blume, Schrank und Vase - Collage eines Stilllebens

Nach einer Führung durch die Ausstellung arrangieren die Kinder aus Alltagsobjekten ein originelles Stillleben, das ihnen später als Vorlage für ihr kleines Kunstwerk dient. Inspiriert durch die Bilder von Karl Kunz gestalten die Kinder aus gemusterten Papieren, besonderen Stoffen und Wellpappe eine farbenfrohe Collage.

Kosten: 15 Euro

Anmeldung unter info@querkunst-kaufbeuren.de oder 083 43 – 923178

 

So 26.11.2017 11.00 Sonntagsführung

Kosten: 3 Euro zzgl. Eintritt

Anmeldung bis 1 Tag vorher unter 083 41 – 86 44 oder unter mail@kunsthaus-kaufbeuren.de

Die Ausstellung CROSSING CULTURES widmet sich den künstlerischen Wechselbeziehungen zwischen Japan und Europa im Medium des Farbholzschnitts. Rund 130 Werke von über 40 Künstlerinnen und Künstlern veranschaulichen einen regen kulturellen und künstlerischen Austausch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zu sehen sind filigran geschaffene Blätter, die teils mittels höchst aufwendiger Drucktechniken hergestellt wurden. Die elegischen Motive berühren durch eine poetische Bildsprache und faszinierend schöne Farbnuancierungen. Charakteristische japanische Bildmotive kreuzen sich mit europäischen Sujets und Perspektiven.

Nach einer Jahrhunderte andauernden Isolationspolitik gelangten durch die Marktöffnung Japans ab Mitte des 19. Jahrhunderts vermehrt japanische Kulturgüter in den europäischen Raum. Die fernöstliche Ästhetik löste nun eine regelrechte Japanmode aus, und die Liebe zu Exotischem und Neuem erfasste auch die Kunst – im Besonderen die Avantgarde-Bewegungen der Impressionisten, des Jugendstils, des Art Nouveau und des Expressionismus zeigten sich begeistert von der so anders wirkenden Bild- und Formensprache der japanischen Holzschnitte, auch »ukiyo-e« (»Bilder der heiteren, vergänglichen Welt«) genannt. Der »Japonismus« in Europa beförderte ein Aufbrechen bestehender Konventionen in der Kunst zugunsten neuer Arbeitsweisen und Bildvorstellungen. Diese Beeinflussung verlief keineswegs einseitig. Auch japanische Künstler lösten sich immer mehr von den traditionellen Darstellungsmodi und erneuerten die Gattung des Farbholzschnitts grundlegend.

Der wechselseitige, fruchtbare Austausch Japans und Europas lässt sich in zwei Phasen einteilen: Die erste Welle, die von 1850 bis etwa 1900 andauerte, wurde bereits zu Genüge von der kunstwissenschaftlichen Forschung und im Rahmen von Ausstellungen thematisiert. Für die zweite Welle jedoch, die zum Ende des 19. Jahrhunderts einsetzte und sich bis zur Mitte des Jahrhunderts zu einer ungeahnten Blüte entwickelte, steht eine intensive Ausstellungs- und Forschungsarbeit noch aus. Ziel der Ausstellung ist es daher, einen repräsentativen Querschnitt durch die reiche Produktion im künstlerischen Ausdrucksmedium des Farbholzschnitts zwischen 1900 und 1950 zu zeigen und damit weitere Impulse für eine intensive Auseinandersetzung mit dieser Thematik zu initiieren.

Unter dem verbindenden Aspekt der Bedeutung des Farbholzschnitts für die Entwicklung der Avantgarden in Europa und Japan vereint CROSSING CULTURES Werke bekannter europäischer Künstler wie Wassily Kandinsky, Franz Marc, Emil Orlik, Otto Eckmann, Peter Behrens, Martha Cunz, Ewald Mataré, Carl Moser, Hans Neumann, Walther Klemm oder Carl Thiemann mit jenen von japanischen Vertretern der sogenannten »shin-hanga«-Bewegung wie Kawase Hasui, Tsukioka Kogyo, Tsuchiya Rakusan, Ito Shinsui, Natori Shunsen, Kitano Tsunetomi oder Hiroshi und Toshi Yoshida, deren künstlerisches Schaffen einem breiten Publikum noch weitgehend unbekannt sein dürfte. Mit der Gegenüberstellung herausragender Positionen des europäischen und japanischen Farbholzschnitts möchte das Kunsthaus Kaufbeuren den künstlerischen Dialog dieser zwei Kulturkreise vor Augen führen und nachvollziehbar machen. (Kurator: Jan T. Wilms)

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation mit Textbeiträgen (deutsch / englisch), die zu einer vertieften Auseinandersetzung anregen sollen, verschiedene Aspekte des Themas der Ausstellung beleuchten und sich mit dem Schaffen einzelner Künstlerpersönlichkeiten beschäftigen.

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